AGB
Stand: 26. Oktober 2026
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1. Anbieter, Geltung und Vertragsunterlagen
Vertragspartner ist die OnPeak GmbH, Rauchstraße 4, 10787 Berlin, handelnd unter Klickkartell, vertreten durch Geschäftsführer Daniel Hoppe. Kontakt: info@klickkartell.de, +49 1511 5862196.
Diese Bedingungen gelten für Verträge mit Unternehmern und Verbrauchern. Verbraucher ist eine natürliche Person, die überwiegend außerhalb ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt. Unternehmer handelt bei Vertragsschluss in Ausübung seiner gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit. Diese Bedingungen betreffen vereinbarte Leistungen in Online-Marketing, Website- und Shopentwicklung sowie technischer Betreuung. Individuelle Vereinbarungen haben Vorrang. Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nur, soweit ihre Einbeziehung vereinbart wurde. Gesetzliche Rechte bleiben bestehen, soweit diese Bedingungen sie nicht wirksam regeln.
2. Anfrage, Angebot und Vertragsschluss
Website-Informationen und Preisbeispiele dienen der Orientierung. Eine Kontaktanfrage, ein kostenloser Website-Check oder die Buchung eines kostenlosen Erstgesprächs begründen keinen kostenpflichtigen Auftrag. Ein solcher Auftrag entsteht durch Annahme eines hinreichend bestimmten Angebots oder eine entsprechende individuelle Vereinbarung. Umfang, Vergütung, Zeitplan und erforderliche Mitwirkung werden vor Beginn abgestimmt. Wesentliche Absprachen werden zur Nachvollziehbarkeit in Textform dokumentiert; der Vorrang individueller Vereinbarungen bleibt unberührt. Die AGB werden vor Vertragsschluss bereitgestellt und nur bei wirksamer Einbeziehung Vertragsbestandteil.
3. Leistungsumfang und Abgrenzung
Der Auftrag legt fest, welche der folgenden Leistungen geschuldet sind: Google Ads und andere ausdrücklich beauftragte Werbekanäle; Suchmaschinenoptimierung für Shops und lokale Unternehmen; Aufbereitung von Inhalten für KI-Suchen; Conversion-Optimierung; Shopify- und WordPress-Websites; Theme-, Liquid- und Schnittstellenentwicklung; technische Fehlerbehebung; Tracking, Auswertungen sowie vereinbarte Inhalte und Beratung.
Laufende Optimierung und Beratung sind tätigkeitsbezogene Leistungen. Wird ein bestimmtes Arbeitsergebnis vereinbart, etwa eine funktionsfähige Website mit definiertem Umfang, bleiben die gesetzlichen Regeln für Werkleistungen einschließlich Abnahme und Mängelrechten maßgeblich. Der gesamte Auftrag wird nicht pauschal zum Dienstvertrag erklärt.
Geschuldet sind die vereinbarten fachgerechten Leistungen, nicht bestimmte Umsätze, Leads, Rankings, Werbekosten, Conversion-Raten oder Nennungen in KI-Antworten. Das berührt weder ausdrücklich vereinbarte technische Eigenschaften noch die Haftung für Pflichtverletzungen. Prognosen und Rechenbeispiele sind keine Erfolgsgarantien.
4. Persönliche Zusammenarbeit und Freigaben
Daniel Hoppe ist persönlicher Ansprechpartner und übernimmt die vereinbarte Umsetzung. Während der laufenden Umsetzung informiert Klickkartell täglich über den Arbeitsstand und erläutert Änderungen, nächste Schritte und Ergebnisse über die vereinbarten Kommunikationswege, etwa Telefon, WhatsApp oder E-Mail. Dies begründet keine Rund-um-die-Uhr-Erreichbarkeit oder dauerhafte Notfallbereitschaft.
Veröffentlichungen, Budgeterhöhungen, zusätzliche Kosten und wesentliche Änderungen außerhalb des abgestimmten Umfangs bedürfen vorheriger Freigabe. Innerhalb eines bereits freigegebenen Maßnahmen- und Budgetrahmens darf Klickkartell die vereinbarten Arbeiten ausführen. Ausbleibende Antworten gelten nicht pauschal als Freigabe. Bei erkennbar rechtswidrigen Weisungen wird die betroffene Umsetzung ausgesetzt und der Kunde informiert.
Soll zusätzliche personelle Unterstützung erforderlich werden, wird diese vorher mit dem Kunden abgestimmt. Datenschutzrechtliche Anforderungen bleiben unberührt.
5. Mitwirkung und Zugänge
Der Kunde stellt erforderliche Inhalte, Ansprechpartner, Informationen, Rechte und geeignete Zugänge rechtzeitig bereit. Bevorzugt werden persönliche, rollenbasierte Zugänge mit den notwendigen Berechtigungen; Passwörter und sensible Daten sollen nicht über ungeschützte Formulare oder öffentliche Kanäle übermittelt werden. Bestehende Zugangs-, Lizenz- und Sicherheitsbeschränkungen sind mitzuteilen.
Klickkartell weist auf fehlende Mitwirkung und absehbare Auswirkungen hin. Termine werden nur im durch die Verzögerung erforderlichen Umfang neu abgestimmt. Zusätzlicher Aufwand wird vor Beauftragung erläutert und bedarf einer Vereinbarung. Fehlende Mitwirkung rechtfertigt keine beliebige Pauschalabrechnung oder automatische Verlängerung einer Mindestlaufzeit; gesetzliche Ansprüche bleiben unberührt. Änderungen durch den Kunden oder weitere Dienstleister an gemeinsam bearbeiteten Systemen sollen koordiniert werden. Es besteht keine allgemeine Exklusivbindung.
6. Vergütung, Budgets und Fremdkosten
Es gelten die im Auftrag vereinbarten Festpreise, Stundenvergütungen oder Betreuungspauschalen. Bei Unternehmerangeboten werden Nettopreise zuzüglich gesetzlich anfallender Umsatzsteuer ausgewiesen; Verbrauchern wird vor Vertragsschluss der zu zahlende Gesamtpreis mitgeteilt. Steuerliche Besonderheiten grenzüberschreitender Leistungen werden anhand der tatsächlichen Verhältnisse berücksichtigt.
Werbeausgaben, Hosting, Domains, Themes, Apps, Lizenzen und andere Fremdkosten sind nur enthalten, wenn dies ausdrücklich vereinbart ist. Neue kostenpflichtige Drittleistungen werden nicht ohne Zustimmung beauftragt. Nach Möglichkeit schließt der Kunde die betreffenden Plattformverträge selbst und erhält eigene Rechnungen.
Stundenleistungen werden nachvollziehbar dokumentiert. Schätzungen werden als solche gekennzeichnet; ein vereinbartes Budget wird nicht ohne Freigabe überschritten. Bei absehbarem Mehrbedarf werden Prioritäten und Umfang vorher besprochen. Zahlungsziel, Vorauszahlungen und Abschläge ergeben sich aus dem Angebot und den gesetzlichen Fälligkeitsregeln. Eine Erfolgsvergütung entsteht nur durch gesonderte Vereinbarung einschließlich Datenquelle, Attributionsmodell, Berechnungszeitraum und Umgang mit Stornierungen.
Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Rechte. Eine Leistungsaussetzung erfolgt nur bei entsprechenden Voraussetzungen und nach angemessener Ankündigung. Kundeneigene Konten, Domains und Daten werden nicht eigenmächtig gelöscht oder zur Druckausübung verändert.
7. Änderungen und zusätzliche Arbeiten
Änderungswünsche werden auf Aufwand, Vergütung und Zeitplan geprüft. Ihre Umsetzung beginnt nach Einigung. Fehlerbehebung zur Erfüllung bereits geschuldeter Leistungen ist keine kostenpflichtige Zusatzleistung. Ein neuer fachlicher Wunsch oder eine zusätzliche Funktion kann dagegen einen Zusatzauftrag erfordern.
8. Werbung, Suchmaschinen, KI-Suche und Messung
Werbebudgets, Zielregionen, Kanäle und wesentliche Kampagnenziele werden abgestimmt. Plattformen entscheiden eigenständig über Freigaben, Sperren, Auktionen und Auslieferung. Klickkartell informiert über relevante bekannte Einschränkungen und wirkt im vereinbarten Umfang an der Klärung mit. Eine eigene Pflichtverletzung wird durch den Verweis auf die Plattform nicht ausgeschlossen.
Suchmaschinen und KI-Systeme ändern ihre Verfahren. Auffindbarkeit, Aufnahme in einen Index oder Erwähnung in Antworten können nicht zugesichert werden. Die Optimierung erfolgt anhand des vereinbarten Umfangs und überprüfbarer fachlicher Kriterien.
Messwerte verschiedener Systeme können aufgrund von Einwilligungen, Blockern, Zuordnungsmethoden und technischen Grenzen voneinander abweichen. Berichte benennen die verwendeten Datenquellen und wesentlichen Einschränkungen. Tracking, Zielgruppenübermittlungen und vergleichbare Funktionen werden nur im vereinbarten und rechtlich zulässigen Umfang eingerichtet. Der Kunde stellt erforderliche Informationen und Entscheidungen bereit; Klickkartell bleibt für die von ihm geschuldete technische Umsetzung verantwortlich.
9. Websites, Shops, Migration und Wartung
Seiten, Funktionen, Inhalte, Schnittstellen, Zielgeräte und Abnahmekriterien werden im Auftrag beschrieben. Nicht ausdrücklich vereinbarte dauerhafte Wartung, Hosting, Sicherheitsüberwachung oder Aktualisierung sind kein unbegrenzter Bestandteil eines einmaligen Erstellungsauftrags. Gesetzliche Mängel- und gegebenenfalls Aktualisierungspflichten bleiben unberührt.
Vor wesentlichen Eingriffen werden Datensicherung, Testumgebung, Veröffentlichung und Rückfallmöglichkeit im erforderlichen Umfang abgestimmt. Bei Migrationen sind Datenumfang, Weiterleitungen, Schnittstellen und etwaige Unterbrechungen zu vereinbaren. Für Pflichtverletzungen bei der Datensicherung gelten die Haftungsregelungen in Ziffer 15.
Änderungen von Drittanbieter-Apps, Plattformen oder Schnittstellen können spätere Anpassungen erfordern. Ob diese bereits geschuldet oder zusätzlich zu beauftragen sind, richtet sich nach dem konkreten Auftrag und den gesetzlichen Rechten. Besondere Anforderungen wie Barrierefreiheit, branchenspezifische Pflichtangaben oder bestimmte Browserkompatibilität sind im Projekt zu berücksichtigen und zu konkretisieren; zwingendes Recht wird nicht ausgeschlossen.
10. Übergabe, Abnahme und Mängel
Bei Werkleistungen wird die Fertigstellung mitgeteilt und eine Prüfung anhand des vereinbarten Umfangs ermöglicht. Der Kunde beschreibt festgestellte Mängel nachvollziehbar. Wesentliche Mängel werden vor Abnahme behoben; wegen unwesentlicher Mängel darf eine Abnahme nach Maßgabe des Gesetzes nicht verweigert werden.
Eine gesetzliche Abnahmefiktion setzt die gesetzlichen Voraussetzungen voraus. Insbesondere wird gegenüber Verbrauchern der erforderliche Hinweis in Textform erteilt. Die gesetzlichen Mängelrechte und Verjährungsfristen gelten. Rein neue Wünsche sind von Mängeln zu unterscheiden.
11. Inhalte, Schutzrechte und Lizenzen
Der Kunde stellt sicher, dass er die zur vereinbarten Verwendung seiner bereitgestellten Inhalte erforderlichen Rechte besitzt, und teilt Lizenz- und Kennzeichnungsvorgaben mit. Er räumt Klickkartell die zur Auftragsausführung erforderlichen Nutzungsrechte ein. Klickkartell beachtet die mitgeteilten Vorgaben und beschafft erforderliche Rechte an von ihm selbst bereitgestellten Materialien im vereinbarten Umfang.
Nach vollständiger Bezahlung der betreffenden Leistung erhält der Kunde an individuell erstellten Arbeitsergebnissen die für den vereinbarten Zweck erforderlichen, zeitlich und räumlich unbeschränkten Nutzungsrechte, soweit diese eingeräumt werden können. Dies umfasst den Betrieb und die Weiterbearbeitung durch beauftragte Dienstleister. Abweichende Exklusivrechte werden ausdrücklich vereinbart. Vorbestehende Werkzeuge und Drittmaterialien unterliegen ihren jeweiligen Rechten und Lizenzen; darüber wird bei Relevanz informiert. Umfang der Übergabe offener Dateien und Quellcodes wird im Auftrag festgelegt; zum vereinbarten Betrieb notwendige Ergebnisse werden nicht vorenthalten.
Bei Ansprüchen Dritter informieren und unterstützen sich die Parteien. Eine Freistellung wegen vom Kunden bereitgestellter rechtsverletzender Materialien setzt voraus, dass der Kunde die Rechtsverletzung zu vertreten hat; sie umfasst nur berechtigte Ansprüche und erforderliche angemessene Verteidigungskosten. Eigene Pflichtverletzungen von Klickkartell bleiben berücksichtigt. Anerkenntnisse und Vergleiche werden abgestimmt.
12. KI-gestützte Arbeitsmittel
KI-Werkzeuge können im abgestimmten Leistungsumfang zur Unterstützung eingesetzt werden. Ergebnisse werden vor Verwendung fachlich geprüft. Vertrauliche Informationen und personenbezogene Kundendaten werden nicht ohne erforderliche Grundlage, vertragliche Absicherung und gegebenenfalls Freigabe in externe KI-Dienste eingegeben. Gesetzliche Transparenz- und Kennzeichnungspflichten bleiben zu beachten. Exklusive Schutzrechte an rein maschinell erzeugten Inhalten werden nicht ohne gesonderte Prüfung zugesichert. Vereinbarte Qualitätsanforderungen und die Verantwortung für die eigene Leistung bleiben bestehen.
13. Vertraulichkeit und Datenschutz
Beide Parteien schützen vertrauliche Informationen und verwenden sie nur zur Vertragsdurchführung. Ausgenommen sind rechtmäßig öffentlich bekannte Informationen, rechtmäßig anderweitig erlangte Informationen und gesetzlich erforderliche Offenlegungen. Zulässige Bewertungen, Beratung durch Berufsgeheimnisträger und die Wahrnehmung gesetzlicher Rechte werden nicht untersagt. Geschäftsgeheimnisse bleiben auch nach Vertragsende geschützt.
Jede Partei erfüllt die sie treffenden Datenschutzpflichten. Soweit Klickkartell personenbezogene Daten im Auftrag verarbeitet, wird vor Beginn eine auf die konkrete Verarbeitung bezogene Vereinbarung nach Art. 28 DSGVO einschließlich Datenarten, Betroffenen, Weisungen, technischen und organisatorischen Maßnahmen und eingesetzten Unterauftragnehmern geschlossen. Diese AGB ersetzen diese Anlagen nicht. Sicherheitsvorfälle werden im gesetzlich erforderlichen Umfang unverzüglich mitgeteilt; Unterstützung und Rückgabe beziehungsweise Löschung werden dort konkret geregelt. Die Datenschutzerklärung erläutert die eigene Verarbeitung durch Klickkartell.
14. Laufzeit, Beendigung und Übergabe
Laufende Betreuung hat keine feste Mindestvertragslaufzeit. Die konkrete Kündigungs- und Abrechnungsregel wird im Angebot transparent festgelegt; fehlt eine Vereinbarung, gelten die gesetzlichen Regeln. Eine Kündigungsregel darf die ausdrücklich zugesagte fehlende Mindestvertragslaufzeit nicht aufheben. Zwingende Verbraucherschutzvorschriften bleiben unberührt. Eine automatische Bindung für sechs oder zwölf weitere Monate wird nicht begründet. Kündigungen können per E-Mail erklärt werden. Gesetzliche Rechte zur außerordentlichen Kündigung bleiben erhalten.
Bei Projektverträgen gelten insbesondere die gesetzlichen Kündigungsregeln und deren Vergütungsfolgen; bereits erbrachte Leistungen, ersparte Aufwendungen und anderweitiger Erwerb werden nach den gesetzlichen Vorgaben berücksichtigt.
Bei Vertragsende werden der Stand der Arbeiten, die Herausgabe geschuldeter Ergebnisse, kundeneigene Konten und der Umgang mit laufenden Kampagnen abgestimmt. Fremdverträge werden nicht automatisch mitbeendet. Kundeneigene Zugänge und Daten bleiben beim Kunden; personenbezogene Daten werden nach den Vereinbarungen und gesetzlichen Vorgaben zurückgegeben oder gelöscht. Zusätzliche Übergabeleistungen werden nur nach vorheriger Vereinbarung berechnet.
15. Haftung
Klickkartell haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, für Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, bei Arglist, aus übernommenen Garantien im jeweiligen Umfang sowie nach zwingenden gesetzlichen Haftungsvorschriften.
Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den vertragstypischen, bei Vertragsschluss vorhersehbaren Schaden begrenzt. Wesentliche Pflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig. Diese Regeln gelten auch für gesetzliche Vertreter und Erfüllungsgehilfen. Die Verantwortung von Klickkartell für eigene Pflichtverletzungen bleibt bestehen.
16. Rechtliche Prüfung, Referenzen und Schlussregeln
Eine fachanwaltliche, steuerliche oder sonstige erlaubnispflichtige Beratung ist nicht Gegenstand der Marketing- und Entwicklungsleistungen. Benötigte Rechtstexte und fachliche Prüfungen werden gesondert organisiert. Das entbindet Klickkartell nicht von seinen gesetzlichen und vertraglichen Pflichten bei der eigenen Umsetzung.
Kundenname, Logo, Screenshots und Projektergebnisse werden als Referenz nur nach entsprechender Freigabe verwendet. Vertrauliche Kennzahlen werden nicht ohne Zustimmung veröffentlicht.
Es gilt deutsches Recht unter Wahrung zwingender Schutzvorschriften und zwingender internationaler Zuständigkeitsregeln. Verbrauchern wird durch die Rechtswahl der zwingende Schutz ihres gewöhnlichen Aufenthaltsstaats nicht entzogen. Ohne wirksame gesonderte Gerichtsstandsvereinbarung gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.
Änderungen dieser AGB gelten für bestehende Verträge nicht allein durch Veröffentlichung oder Schweigen. Bei Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen gelten die gesetzlichen Regeln; es erfolgt keine automatische Ersetzung durch eine möglichst weitgehende benachteiligende Klausel.
17. Verbraucherwiderruf und Streitbeilegung
Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen und außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen im gesetzlich vorgesehenen Umfang ein Widerrufsrecht zu. Einzelheiten und das Muster-Widerrufsformular stehen in unserer Widerrufsbelehrung und werden vor Vertragsschluss bereitgestellt. Eine Anfrage oder Buchung eines kostenlosen Gesprächs enthält weder einen Verzicht noch eine Zustimmung zum vorzeitigen Beginn kostenpflichtiger Leistungen. Ein gewünschter Beginn innerhalb der Widerrufsfrist wird gesondert ausdrücklich vereinbart; die gesetzlichen Voraussetzungen für Wertersatz und das Erlöschen des Widerrufsrechts bleiben maßgeblich. Für Unternehmer besteht kein gesetzliches Verbraucherwiderrufsrecht.
Wir sind zur Teilnahme an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle weder verpflichtet noch bereit.